Destinations- und Tourismusmarketing
vor neuen Herausforderungen
Nach den Erfahrungen mit der Pandemie und weltweiten Krisen erscheint eine neue Regionalität als Antwort auf die Globalisierung. Auch Touristen orientieren sich um: Anstelle internationaler Reisen, bei denen die Risiken schwer abzuschätzen sind, setzen viele Reisende wieder auf Urlaub im eigenen Land. Internationale Geschäftsreisen nehmen bei reduziertem internationalem Geschäft ab und werden teilweise durch Online-Meetings ersetzt. Gleiches gilt für Konferenzen, Tagungen und sogar Messen, die vermehrt hybrid oder elektronisch abgehalten werden.
Die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands ist hoch, wie der Travel & Tourism Competitiveness Report des WEF belegt. Deutschland liegt auch als Reisedestination in Europa vorne. Deutsche Reisende suchen vor allem Sicherheit, mehr Information, Flexibilität und Kulanz.
Touristische Orte und Regionen müssen angesichts knapper Kassen ihre touristischen Angebote kooperativ vermarkten. Destinationsmarketing wird zur Gemeinschaftsaufgabe aller Tourismusakteure. Das touristische Potenzial/Angebot muss aufgewertet, strategisch positioniert und vermarktet werden, um die Chancen durch neue Besucher/Gäste zu nutzen. Die gesteigerte Attraktivität kommt dann auch den Bewohnern der jeweiligen Regionen zu Gute. Ein profilbildendes touristisches Marketing der Destinationen ist der Schlüssel zum langfristigen Erfolg. Der Tagestourismus mit seinen Naherholungs-, Kultur- und Shoppingangeboten zählt auch dazu.
Leider mangelt es in vielen Destinationen noch immer an einem professionellen Tourismusmanagement und -marketing. Dieses muss auf Differenzierung und Profilbildung setzen.
Wichtige Alleinstellungsmerkmale des Tourismusmarketings
- Räumlicher Bezug zur Destination
- Gemeinsame Identität
- Vorhandene Kooperationskompetenzen
- Gebündelte Managementkompetenzen
- Ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit
- Markenbildung (Regions- bzw. Destinationsmarke)
- Fairness und Nachhaltigkeit
Touristische Ausprägungen
- Naherholungs- und Tagestourismus
- Shopping Tourismus
- Kunst- und Kulturtourismus
- Genuss- und Spezialitätentourismus
- Eventtourismus
- Messe-, Ausstellungs-, Kongress- und Geschäftsreisetourismus
- Natur- und Aktivtourismus
- Wellness-, Kur- und Gesundheitstourismus
- Camping- und Wohnmobiltourismus ...
Beispiele: Projekte,
Vorträge, Lehrbriefe, Artikel
Projekte:
Naherholungskonzept Oberes Werntal, Marketingkonzept für den Ellertshäuser See, Unternehmens- und Marketingkonzept für Schloss Mainberg
Vortrag Universität Kassel: Kundenorientierung der Tourismusbüros in NRW
Bädertag Mecklenburg-Vorpommern
Vortrag „Der Spagat zwischen Qualitätsanspruch und Notwendigkeit zur Markenbildung und Positionierung“
bfz –EWI Vortrag "Strategisches Marketing: erfolgreiche Planung und Umsetzung von Medical Wellness Angeboten"
Reisemesse CMT, Vortrag "Wellnesstrends"
Lehrbriefe IST-Masterstudiengang
Tourismus und Hospitality: Dienstleistungsmarketing, E-Commerce, Innovationsmanagement, Interkulturelles Management, Wellness- und Gesundheitstourismus, Nachhaltiges Destinationsmanagement, Produktpolitik unter ökologischen Aspekten, Barrierefreier Tourismus
Lehrbriefe EURO-FH:
Strategisches Tourismusmarketing, Nachhaltigkeit im Tourismus, Wellnessmanagement, Kur- und Gesundheitsmanagement
Baltic College Güstrow Lehre „Wellnessmanagement“ im BA Management im Gesundheitswesen
Handbuch Gesundheitstourismus (Fischer/Schulz): Wellnessmanagement zwischen Wellnepp und Medical Wellness
TourHP: Faires Management und Marketing schaffen Wettbewerbsvorteile", "Erfolgsfaktoren des Wellnessmanagements/-marketings", "Touristische Qualitätssiegel: Wer benötigt sie, wem nützen Sie?", "Professionelles Beschwerdemanagement in Tourismus, Hotellerie und Destinationen"...
Interview in Travel Tribune: "Kunde erkennt gekünstelte Trends"
AGHZ Gastkolumne: "Der Gast erwartet Verständnis"