Professor Dr. Knut Wiesner   
Ihr Experte für Marketing & Management

Destinations- und Tourismusmarketing 
vor neuen Herausforderungen

Nach den Erfahrungen mit der Pandemie scheint eine neue Regionalität die Antwort auf die Globalisierung zu sein. Auch Touristen orientieren sich um: Anstelle internationaler Reisen, bei denen die Risiken schwer abzuschätzen sind, setzen viele Reisende wieder auf Urlaub im eigenen Land. Internationale Geschäftsreisen werden bei reduziertem internationalem Geschäft abnehmen und teilweise durch Online-Besprechungen ersetzt. Gleiches gilt für Konferenzen, Tagungen und sogar Messen, die vermehrt elektronisch abgehalten werden. 

Die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands ist hoch, wie der Travel & Tourism Competitiveness Report 2019 des WEF belegt: Deutschland rangiert dort weiterhin auf Rang 3. Deutschland behauptet 2020 zum vierten Mal in Folge die Spitzenposition im Nation Brands Index vor 49 weiteren Nationen. Deutschland führt auch als Reisedestination in Europa: 2019 übernachteten hierzulande 496 Mio. Gäste, mehr als in Spanien mit 470 Mio., Frankreich mit 447 Mio. und Italien mit 434 Mio. Reisenden. Deutsche Reisende suchen auch nach der Coronapandemie vor allem Sicherheit, mehr Information, Flexibilität und Kulanz.

Touristische Orte und Regionen müssen angesichts knapper Kassen ihre touristischen Angebote kooperativ vermarkten. Destinationsmarketing wird zur Gemeinschaftsaufgabe aller Tourismusakteure. Das touristische Potenzial/Angebot muss aufgewertet, strategisch positioniert und vermarktet werden, um die Chancen durch neue Besucher/Gäste zu nutzen. Die gesteigerte Attraktivität kommt dann auch den Bewohnern der jeweiligen Regionen zu Gute. Ein profilbildendes touristisches Marketing der Destinationen ist der Schlüssel zum langfristigen Erfolg. Der Tagestourismus mit seinen Naherholungs-, Kultur- und Shoppingangeboten zählt auch dazu.

Leider mangelt es in vielen Destinationen noch immer an einem professionellen Tourismusmanagement und -marketing. Dieses muss auf Differenzierung und Profilbildung setzen. 

Wichtige Alleinstellungsmerkmale des Tourismusmarketings

  • Räumlicher Bezug zur Destination
  • Gemeinsame Identität
  • Vorhandene Kooperationskompetenzen
  • Gebündelte Managementkompetenzen
  • Ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit
  • Markenbildung (Regions- bzw. Destinationsmarke)
  • Fairness und Nachhaltigkeit

Touristische Ausprägungen

  • Naherholungs- und Tagestourismus
  • Shopping Tourismus 
  • Kunst- und Kulturtourismus         
  • Genuss- und Spezialitätentourismus
  • Eventtourismus 
  • Messe-, Ausstellungs-, Kongress- und Geschäftsreisetourismus
  • Natur- und Aktivtourismus                       
  • Wellness-, Kur- und Gesundheitstourismus 

Beispiele: Projekte, 
Vorträge, Lehrbriefe, Artikel

Projekte:
Naherholungskonzept Oberes Werntal, Marketingkonzept für den Ellertshäuser See, Unternehmens- und Marketingkonzept für Schloss Mainberg

Vortrag Universität Kassel: Kundenorientierung der Tourismusbüros in NRW

Bädertag Mecklenburg-Vorpommern 
Vortrag „Der Spagat zwischen Qualitätsanspruch und Notwendigkeit zur Markenbildung und Positionierung“ 

bfz –EWI Vortrag "Strategisches Marketing: erfolgreiche Planung und Umsetzung von Medical Wellness Angeboten"

Reisemesse CMT, Vortrag "Wellnesstrends"

Lehrbriefe IST-Masterstudiengang 
Tourismus und Hospitality: Dienstleistungsmarketing, E-Commerce, Innovationsmanagement, Interkulturelles Management, Wellness- und Gesundheitstourismus, Nachhaltiges Destinationsmanagement, Produktpolitik unter ökologischen Aspekten, Barrierefreier Tourismus

Lehrbriefe EURO-FH:
Strategisches Tourismusmarketing, Nachhaltigkeit im Tourismus, Wellnessmanagement, Kur- und Gesundheitsmanagement

Baltic College Güstrow Lehre „Wellnessmanagement“ im BA Management im Gesundheitswesen

Handbuch Gesundheitstourismus (Fischer/Schulz): Wellnessmanagement zwischen Wellnepp und Medical Wellness 

TorHP: "Faires Management und Marketing schaffen Wettbewerbsvorteile", "Erfolgsfaktoren des Wellnessmanagements/-marketings", "Touristische Qualitätssiegel: Wer benötigt sie, wem nützen Sie?", "Professionelles Beschwerdemanagement in Tourismus, Hotellerie und Destinationen"... 

Interview in Travel Tribune: "Kunde erkennt gekünstelte Trends"

AGHZ Gastkolumne: "Der Gast erwartet Verständnis"

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